Ratgeber
Elterntipps
Bildschirmzeit, Trotzanfälle und Trennungsangst: was entwicklungsbedingt normal ist, was im Moment hilft und was es verlässlich schlimmer macht.
4 Ratgeber · allgemeine Informationen; kein Ersatz für deine Kinderärztin
Dreimonatskoliken und die Schreistunde: was hilft, was abgeklärt werden muss
Von Koliken spricht man, wenn ein ansonsten gesundes Baby mehr als drei Stunden am Tag, an mehr als drei Tagen pro Woche, über mindestens eine Woche weint. Es beginnt meist in den ersten Wochen, hat mit etwa sechs Wochen seinen Höhepunkt und endet mit drei bis vier Monaten. Heilen lässt es sich nicht — durch die Zeit tragen Beruhigen, abwechselnde Schichten und Unterstützung. Die wichtigste Aufgabe ist, alles auszuschließen, was keine Kolik ist.
11 Min. LesezeitBildschirmzeit nach Alter, und warum die Grenze der unwichtigste Teil ist
Die übliche Empfehlung lautet: unter 18 Monaten keine Bildschirme außer Videoanrufen, von zwei bis fünf bis zu einer Stunde am Tag gemeinsam angesehene, gute Inhalte, danach verlässliche Grenzen. Die Zahl ist der einfache Teil — was auf dem Bildschirm läuft und ob ein Erwachsener beteiligt ist, zählt mehr.
5 Min. LesezeitTrotzanfälle: was wirklich hilft
Ein Trotzanfall ist ein kleines Gehirn, überwältigt von einem Gefühl, das es weder steuern noch erklären kann. Währenddessen kommt nichts an, was du sagst — bleib in der Nähe, bleib ruhig, sorge für Sicherheit, und sprich hinterher. Die meisten Anfälle haben ihren Höhepunkt zwischen einem und drei Jahren und werden weniger, sobald Sprache kommt.
8 Min. LesezeitTrennungsangst nach Alter, und was wirklich hilft
Trennungsangst beginnt meist zwischen 6 und 8 Monaten, hat ihren Höhepunkt zwischen 10 und 18 Monaten und klingt im dritten Jahr ab. Sie ist eine Entwicklungsleistung und kein Problem: Sie erscheint genau dann, wenn ein Baby begreift, dass du auch nach dem Verlassen des Zimmers noch existierst — und dich deshalb vermissen kann.
7 Min. Lesezeit